Malcesine
Willkommen in Malcesine, einem Ort, wo Landschaft, Natur und Sport kombiniert wird, in Harmonie mit der Tradition. Malcesine liegt am Ostufer des oberen Gardasees, zu Füßen des Monte Baldo. Hier ist der See schmal wie ein Fjord und die Gebirgsfalten des Monte Baldo steigen unmittelbar steil in die Höhe. Malcesine hat, wie viele andere Orte um den Gardasee auch, eine uralte Geschichte, die bereits in der Frühzeit beginnt; archäologische Ausgrabungen zeugen von vielen Pfahlbauten. Im Laufe der Jahrhunderte war dieses Gebiet immer wieder Ziel von Invasionen und Völkerwanderungen aus Norduropa. Das Garda-Städtchen, mit seinen charakteristischen und romantischen Winkeln war und ist Zuflucht und Ziel vieler Künstler. Der kleine Marktflecken rund um die Burg besitzt nach wie vor seine mittelalterliche Struktur. Der historische Ortskern ist ein Auf und Ab von kleinen Gassen mit all seinen Geschäften, Maler-, Bildhauer- und Kunsthandwerksläden, Gaststätten, Bars und Eisdielen. Dank des milder Klimas, Malcesine ein beliebtes Ausflugsziel zu jeder Jahreszeit. .


Gardasee
Der nördliche Teil des Sees grenzt an die Bergkette des Monte Baldo, dessen höchste Gipfel über 2000 Meter hoch liegen. Im Süden, nördlich der Pianura Padana wird der See breiter, eingerahmt von sanfter Hügellandschaft. Die Gletscherwanderung vor ca. 5-6 Millionen Jahren bildet den Ursprung des Gardasees. Dort befand sich bereits eine Talsenke, als Folge der Erosionen durch Alpensturzbäche. Zu jener Zeit war der See ein großes Tal. Das große Seebecken hat eine klimaausgleichende Wirkung und sorgt für geringeren Frost im Winter und mildere Temperaturen im Sommer. Seine vielen Winde bewirken Wetter- und Klimaschwankungen, auch von einem Ort zum nächsten. Der See ist vor allem im nördlichen Teil ein ideales Ziel für alle Wassersportbegeisterten. Der See in seiner atemberaubenden Schönheit vermag es, einen mit seinem immerzu wechselnden Schauspiel von Lichtern, Farben und Düften zu jeder Tages- und Nachtzeit zu verzaubern.


Monte Baldo
Die Bergkette zieht sich über ca. 40 km von Nord-Osten nach Süd-Westen, sie hat eine Oberfläche von ca. 320 kmq und erhebt sich von 65 Metern bis auf 2.218 mt ü.d.M. zu ihrem höchsten Gipfel, Valdritta. Die beiden Seeufer unterscheiden sich erheblich voneinander: im Westen ist es steil abfallend, mit Gebirgswänden, Felstürmen und eingewachsenen engen Bergschluchten; die Ostseite ist weit weniger felsig und reich an Wiesenlandschaften. Vom See bis hoch zu den Gipfeln verändern sich Klima und Vegetation ständig: im Tal rund um den See liegt, begünstigt durch das milde Klima, ein immergrüner Gürtel mit mediterraner Flora, Olivenhainen, Weinbergen, Oleander, Zitrusfrüchten, Lavendel. Ab etwa 400 mt ü.d.M. beginnen Eichen- und Kastanienwälder, die ab etwa 800 mt in Kiefern- und Eschenwälder übergehen. Ab 1.000 mt ü.d.M. findet man Buchenwälder mit teilweise Jahrhunderte alten Bäumen. Oberhalb von 1.600 mt werden sie von Tannen abgelöst. Der Monte Baldo wurde wegen seines Pflanzenreichtums in der Vergangenheit auch “Hortus Europae”, Garten Europas, genannt. Zwischen Malcesine und dem Monte Baldo gibt es unendlich viele Wanderwege und Bike route unterschiedlicher Länge und Schwierigkeitsgrade. Je nach körperlicher Fitness ist für alle Ansprüche etwas dabei. Von Malcesine bis S. Michele (Mittel-Station) es gibt verschiedene Routen, die meist recht kurz und betoniert sind. Wenn Sie Tratto Spino erreichen (Berg-Station) finden Sie kürzere Routen mit schönen Rastplätzen für alle, die einen entspannten Tag fern vom Alltag genießen wollen. Für sportliche Wanderer gibt es viele Wanderwege, die mitunter auch sehr lang sein können.

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